Extra: Das bedeutet das Gebäudemodernisierungsgesetz für Energieberatende und Verbraucher
Shownotes
Die 65-Prozent-Vorgabe geht, die Förderung bleibt: Die Eckpunkte zum neuen Gebäudemodernisierungsgesetz sind da und der Aufschrei ist groß. In dieser Extra-Folge erklären Benjamin Weismann, Geschäftsführer des GIH, und DEN-Vorstand Jutta Maria Betz, was die Pläne für die Energieberatenden und die Verbraucher bedeuten. Sie erläutern, warum das GMG in dieser Form eine Kostenfalle darstellt, Beratungsbedarf vergrößert und ein Totalangriff auf das Klima ist.
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00:00:16: Herzlich willkommen zur sechsenvierzigsten Ausgabe des Podcasts Gebäudewende.
00:00:21: Mein Name ist Markus Strelitz und ich gehöre zum Redaktionsseam des Fachmagazins Gebäudenergieberater.
00:00:27: Diese Folge ist eine Extra-Ausgabe unseres Podcasts, und zwar aus aktuellem Anlass.
00:00:34: Am fünfundzwanzigsten Februar haben die Bundestagsfraktion von Union und SPD die Eckpunkte des neuen Gebäudemodernisierungsgesetzes kurz GMG vorgelegt welches das derzeit geltende Gebäude-Energie-Gesetz ablösen soll.
00:00:48: Ich habe die Vertreter bzw.
00:00:50: Vertreterninnen der beiden energieberatenden Vereinigungen GIH und DEN befragt, wie sie die vorgelegten Eckpunkte einschätzen.
00:01:05: Zunächst aber ein kurzer Überblick über die wichtigsten geplanten Regelungen des GMG.
00:01:10: Die Vorgabe eines Anteils von mindestens sixty-fünf Prozent erneuerbarer Energien bei der Wärmeversorgung für alle Neue und Bestandbauten entfällt, zudem soll auch die Beratungspflicht beim Heizungstausch abgeschafft werden.
00:01:24: Künfte können neben der Wermepumpe, Fernwärme, Hybriden, Heizungsmodellen und Biomasseheizung weiterhin auch Gas und Ölheizungen eingebaut werden.
00:01:32: Voraussetzung ist, dass diese ab dem ersten Januar für den An Teil CO₂-neutraler Brennstoffe nutzen.
00:01:41: Was als Biotreppe bezeichnet wird.
00:01:43: Ab dem Januar des Jahres muss dieser Anteil bei mindestens zehn Prozent liegen.
00:01:49: Für die Inverkehrbringer von Erdgas und Heizöl wird eine grünen Gas bzw.
00:01:55: Grünheizölquote eingeführt.
00:01:58: Die Anbieter werden also zum anteiligen Einsatz von klimafreundlichen Gasen sowie klimaffreundlichem Heizöl verpflichtet.
00:02:05: Dazu zählen Biometharen, grüner, blauer, oranger und türkiser Wasserstoffe, Wasserstoffderivate sowie synthetisches Methan- und Bioöl.
00:02:15: Die Bundesförderung Effiziente Gebäude, also BEG bleibt erhalten.
00:02:20: Eine so wörtlich auskömmliche Finanzierung dieser Förderungen wird.
00:02:24: bis mindestens in den Jahr Mit dem GMG sollen die Vorgaben der europäischen Gebäude-Effizienzrichtlinie, kurz EPBD, eins zu eins umgesetzt werden.
00:02:38: Kommunen mit weniger als fifteen Tausend Einwohnern sollen bei der kommunalen Wärmeplanung entlastet werden.
00:02:44: Für diese soll künftig eine stark vereinfachte Wärmeplanung gelten, bei der sich der Aufwand auf bis zu circa zwanzig Prozent reduziert.
00:02:53: Und im Jahr das GmG soll eine Evaluierung unterzogen werden.
00:02:59: Sollte sich dann zeigen, dass der Gebäudesektor seine Klimaziele verfehlt wird nachgesteuert.
00:03:05: Hier nun zunächst die Einschätzung von Benjamin Weismann Geschäftsführer des Energieberatenden Verbandes GIH zu den Eckpunkten.
00:03:15: Wir sehen es wirklich als eine Rolle rückwärts für die Energiewende im Gebäudebereich.
00:03:20: Du hast es gerade angesprochen Grüngas Wurde stört ihr Probleme.
00:03:26: Wir sehen da, dass es eine mögliche Kostenfalle für Eigentümer gibt.
00:03:31: Es ist ja jetzt so geregelt, dass noch weiter Gas und Ölheizungen einbauen darf und erst im Jahr zwanzigzehn Prozent an grünem Gas oder Öl hinzugefügt werden können.
00:03:42: bis dahin sehen wir kostentechnisch keine Probleme auf die Verbraucherinnen zukommen aber Die Klimaziele werden mit zehn Prozent Beimischung bei Weitem nicht eingehalten.
00:03:54: Insofern werden die Quoten danach steigen oder auch angekündigt, aber leider stehen dann noch keine Zahlen drin.
00:04:00: Vielleicht klickt es auch dahin, dass bald Landtagswahlen sind und man sich die Bürger- und Trägerinnen weiter verprellen will.
00:04:07: Aber Grüngas ist einfach teuerbar!
00:04:09: Man weiß noch gar nicht wo und wie das hergestellt wird und dadurch entstehen wirklich Risiken für Leute die sich jetzt noch in der Gas- oder Ölheizung einbauen, die jetzt natürlich vermeintlich günstiger ist.
00:04:21: Natürlich sind Gas und Öl Heizungen günstig als Lärmepumpen.
00:04:24: trotzdem on the long run kann das gut sein dass man da wirklich eine Kostenfalle gerät weil man einfach nicht abschätzen kann wie die Verfügbarkeit von grünem Gas und grünen Ölen in Zukunft sein wird und somit ist der Preis völlig offen.
00:04:40: wir gehen eher davon aus dass die Kosten deutlich steigen werden.
00:04:44: es gibt verschiedene Probleme, erstens die Tankteller-Diskussion.
00:04:49: derzeit werden höhere Preise gezahlt wenn verschiedene Ölsorten etc.
00:04:54: für Essen und Trinken eingesetzt werden und nicht für Energiestoffe.
00:05:00: zudem ist der Rassenstoff hochlauf noch lange nicht soweit.
00:05:04: Wasserstoff wird keine wichtige Rolle spielen.
00:05:07: das bringt auch große Gefahren ein Aspekt der übrigens oft vergessen wird.
00:05:11: viele Restaurants oder auch Privatleute heizen nicht nur mit Gas, sondern kochen auch mit Gas.
00:05:16: Da geht es überhaupt nicht, wenn da ein hoher Anteil von Massestoff beigemischt wird.
00:05:20: Zudem ist das überhaupt nicht effizient.
00:05:23: Glaubst du denn dass jetzt dazu führen wird, dass wieder vermehrt Öl und Gasheizung eingebaut werden oder dass sie länger betrieben werden?
00:05:30: Oder ist vielleicht genau dieses Szenario was du jetzt beschrieben hast, vielleicht wirkt das ja doch dann schon abschreckend auf die Verbraucher so, dass jetzt vielleicht ja dann doch irgendwie der der Effekt erzielt wird.
00:05:42: Dass eben die fossilen Energieträger doch nicht mehr genutzt werden und man doch dann verstärkt auf warme Pumpen, warme Netze etc.
00:05:49: zurückgreift?
00:05:50: Ja ich glaube jetzt ist vor allem Informationen wichtig.
00:05:52: Ich glaube die Unsicherheit wird bei einigen Bürgerinnen und Bürgern deutlich noch wachsen, die jetzt davor stehen eine neue Öl oder Gasheizung einzubauen.
00:06:00: deswegen glaube ich wird die Rolle der Energieberatung gestärkt auch wenn ich befürchte das viele doch jetzt schnell noch eine Gas- und Ölheizung einbauen, weil eben doch ich sage jetzt mal suggeriert wird.
00:06:12: Das ist die einfachste Lösung und nicht klar kommuniziert wird welche Risiken man sich denn dann ins Haus holt.
00:06:21: In diesem Informationspapier zu diesen Eckpunkten stand auch dass die Anforderungen der EPPD eins zu eins umgesetzt werden sollen?
00:06:31: Ist das wenigstens was man sagen kann?
00:06:33: oder
00:06:36: Ja, wenn das wirklich so ist, dann ist es positiv zu bewerten.
00:06:39: Wir wissen selber, dass ja nur noch einige Monate nach Ende Mai muss eigentlich die EBBD umgesetzt sein.
00:06:45: Das sehe ich auch nicht so, dass es wirklich flächendeckend und komplett die EBPD da umgesetzt ist.
00:06:51: Wichtig wäre es, als da doch einige klimapolitische Anforderungen gibt, die sehr sinnvoll sind.
00:06:58: Man denkt jetzt zum Beispiel nur an die Solarpflicht oder auch die Anforderung für Nichtwohngebäude.
00:07:02: Es sind relativ klar definiert.
00:07:05: Das ist auch nötig.
00:07:06: Letztendlich geht es ja darum, auch wirtschaftlich zu sein und eben nicht in irgendeine Kostenfalle geraten wenn Gas- und Öl deutlich teurer werden.
00:07:15: aber ist hier auch drin Und die CDU hat das auch auf dem letzten Parteitag in Stuttgart entschieden dass zwar die EBBD umgesetzt wird.
00:07:22: trotzdem setzt sich die Regierung und vor allem auch die CDU dafür ein Dass einige Prozesse nochmal verschlankt werden.
00:07:30: da müssen wir wirklich inhaltlich dabei bleiben damit sie teils sehr wichtigen und richtigen Anforderungen in der ABPD wirklich dann in Deutschland auch umgesetzt werden.
00:07:40: Vielleicht noch ein Aspekt, er hat bis jetzt noch gar nicht so wichtig beleuchtet wurde.
00:07:43: es gibt drei unterschiedliche Rechtsgutachten die einen Verschlechterungsverbot sehen.
00:07:49: das heißt eigentlich darf das neue GMG nicht schlechter werden klimapolitisch als das jetzige GEG.
00:07:56: insofern könnten da auch irgendwelche Klagentronen was natürlich die Situation undurchsichtiger Macht.
00:08:03: Und vielleicht dann zu weiteren Attentismus führt, den wir jetzt auch schon erleben werden einfach die gesetzlichen und auf die fördertechnischen Voraussetzung noch unklar sind.
00:08:13: Okay.
00:08:13: Dann nur eine Frage.
00:08:16: Es steht in dem Papier auch dass eine auskömmliche BG Förderung bis zum Jahr zwanzig also Bundesförderungen für die Einzelmaßnahmen bis im Jahr zweitausend neunzwanzig sichergestellt ist.
00:08:27: Ist das was?
00:08:29: Wie beurteilst du das?
00:08:31: Das hört sich auf jeden Fall mal gut an.
00:08:33: Wir müssen natürlich sehen, wenn jetzt die BEG angepasst wird was daraus wird.
00:08:37: aber für Kunden wäre es wirklich sinnvoll, wenn man jetzt mal rund vier Jahre die Sicherheit hat wie ist die gesetzliche Lage?
00:08:45: Wie wird die flankierende Förderung ausgestaltet?
00:08:48: Denk nur an die ganzen BEG Beratungen.
00:08:51: das dauert manchmal ein zwei drei Jahre bis eine Maßnahme die sinnvoll ist umgesetzt wird weil halt die Entscheidungsprozesse auch durch das BEG recht und andere Maßnahmen relativ lange dauern.
00:09:01: Insofern ganz wichtig ist jetzt eine Planbarkeit, wir müssen wissen nicht nur die Energie beraten, sondern vor allem auch die Kunden und da gehören nicht nur Eigenheimbesitzer dazu, sondern auch Kommunen oder Betriebe, die müssen einfach wissen auf was können sie sich jetzt einstellen?
00:09:18: Wo lohnt es sich zu investieren?
00:09:20: Dann natürlich wohnt sich aus unserer Sicht eine Energieberater in damit zu beauftragen wie bestmögliche und wirtschaftlich sinnvolle Lösungen und Planung zu erarbeiten.
00:09:30: Und ein Punkt ist vielleicht noch wichtig, was weggefallen ist – und das ist aus unserer Sicht wirklich etwas, was die Gegner versuchen wieder einzufahndeln.
00:09:38: Bis jetzt gab es ja im GEG die Anforderungen wenn eine Reizung mit fossilen Grenzstoffen eingebaut wird, dass dann einen Energieberater oder auch schon steinfähiger Reizungsbau einzubinden ist.
00:09:49: Das ist eine sehr sinnvolle Regelung.
00:09:51: Die wurde zum Teil nicht überall durchgeführt, auch wurde die kaum kontrolliert.
00:09:57: aber Oben so wichtiger ist es jetzt, wenn mit der Beimischung vom grünen Gas weitere Unsicherheiten bestehen.
00:10:04: Als man da ganz zeitlich drauf guckt und einfach sich auch mal durchrechnet was dann am sinnvollsten ist.
00:10:08: Und mittlerweile, vor allem die Förderungen für Lärmepumpen und andere erneuerbare Energienheizungen zu hochbleiben sind diese wirklich schon wirtschaftlich.
00:10:18: Wenn man an die hohen Fördersätze denkt man kriegt da bis zu siebzig Prozent, wenn man ein bestimmtes Einkommen nicht überschreitet.
00:10:25: das sind ja wirklich höhere Fördersetze.
00:10:27: Und dann sind die hohen Kosten, die für viele der Wärmepumpe darstellen deutlich relativiert und über die Laufzeit oft günstiger als Öl- und Gasheizung.
00:10:38: Das ist also die Sichtweise des GIH.
00:10:41: Außerdem habe ich mit Jutta Maria Betz gesprochen Vorstand des energieberatenden Netzwerks DEN.
00:10:46: Sie hat die veröffentlichen Eckpunkte zum GMG als Totalangriff auf das Klima bezeichnet In der Pressemeldung wenn sie zitiert dass diese Eckpunkte des neuen Gebäudemodernisierungsgesetzes ein Totalangriff auf das Klima sind.
00:11:03: Warum?
00:11:04: Ja, hauptsächlich weil diese Wärmepumpentechnologie die jetzt erst mal unpolitisch ist aber politisch irgendwie ja doch ein Thema geworden ist nicht genutzt wird so wie sie genutst werden könnte.
00:11:16: deswegen und man jetzt versucht über Umweger also über diese Biokraftstoffe oder im grünen Wasserstoff usw.
00:11:24: Das Klimazureten da ja die Kapazitäten nicht verfügbar sind und man es sehr einfacher haben könnte, wenn man den Strom direkt umwandeln würde in Wärme über die Wärmepumpe mit Jahresarbeitszeichen von drei bis vier irgendwas in der Größenordnung.
00:11:41: Es ist eine sehr elegante und effiziente Art, Wärmen zu erzeugen.
00:11:47: sehen wir in dem Eckpunktepapier einfach gewisse Rückschritte drin da.
00:11:51: Das wird nicht mehr optimal genutzt, weil man eben diese Ölung-Gas-Kessel mit den Zusatzoptionen jetzt wieder zulässt.
00:12:00: also das ist der Schaden fürs Klima.
00:12:02: aber es kommt ja noch dazu der schaden der den Endverbrauch an dazugfügt wird, weil mal die Vision gibt du kannst jetzt einfach weitermachen wie bisher und das dicke Ende kommt dann auch.
00:12:15: Interessant ist ja, dass jetzt bei allen die darauf reagiert haben.
00:12:19: Bei fast allen Reaktionen hieß es immer, wie wir von der Kostenfalle waren.
00:12:25: also wenn man weiter auf Gas und Öl setzt dann wird das sukzessive immer teurer und dann sitzt man eben in dieser Kostenfalle.
00:12:32: Jetzt könnte man denken, dass das vielleicht auch bei den Bürgern ankommt und es trotzdem weiterhin eine Bewegung hin gibt zu Wärmepumpen oder anderen Technologien möglicherweise jetzt vielleicht doch die Verbraucher oder die Bürger abschrecken würde, in Öl- oder Gasheizung zu investieren.
00:12:49: Aber das glauben Sie nicht?
00:12:51: Ja es wird sich zeigen.
00:12:53: aber meine Erfahrung ist wenn man sagt ihr dürft Öl und Gas dass man dann einfach net so guckt.
00:12:57: ich hatte seit des Eckpunkte Papier heraus eine Eigentümerversammlung also eine Egentümerbeiratsversammelung wo das genau Thema war wieso Heizungsgesetzes durchweckel können noch jetzt wieder machen was wir wollen.
00:13:08: Ich hatte gerade ne Diskussion mit dem Heiz Haustechnikplaner, der auch jetzt das Neues sortieren muss und so.
00:13:14: Und man muss da viel Aufklärungsarbeit leisten.
00:13:16: aber erfahrungsgemäß bewegen wir mit unserer Aufklärung arbeit zumal die ja auch gestrichen wird.
00:13:22: als als Forderung im Paragraf einundsehbzig erreichen wir halt nur einen Teil der Bevölkerung.
00:13:28: ich würde es mir wünschen wird gern ihre optimistischen Sicht erfolgen dass es auch ankommt dass ist eine kostenfalle ist.
00:13:35: Aber wenn man neben den Kosten müssen wir natürlich auch vom Klima reden.
00:13:39: Also da wird jetzt irgendwas eine Regelung angesetzt und dann beobacht man, Das ist vielleicht dann doch nicht geklappt hat mit dem Klimaschutz im Gebäudesektor.
00:13:51: Ja, und dann fangen wir wieder an irgendwie nachzusteuern.
00:13:53: aber wir haben ja gerade im Gebäudebereich sowohl in der Gebäudehülle als auch in der Haustechnik also in der Heizung des Problems das es immer sehr langfristige Investitionsentscheidungen sind.
00:14:03: Also so ein Graskessel, eine Ölkessel sollte zwanzig Jahre halten d. h., wenn ich jetzt zwanzisächsenzwanzigneuen Ölkessel einbaue, dann ist er im Jahr was ja beibehalten wird, werden soll als Ziel.
00:14:18: Wenn dann komplett alle fossilen Energieträger raus sein sollen aus der Heizung, dann habe ich einen Kessel, der ist neunzehn Jahre alt.
00:14:25: Ja gut er ist dann fast abgeschrieben aber vielleicht auch noch nicht ganz weil er hätte vielleicht auch länger halten können.
00:14:32: also das ist halt es kein langfristiges Konzept.
00:14:35: man muss dass sehr langfristige Pläne haben die dann auch funktionieren und bei diesen Eckpunkten habe Überlegungen gibt, also einfach nur zu sagen wir machen jetzt mal ein bisschen was und dann beobachten wieder und dann steuern wir nach.
00:14:49: Das ist eher so ja wir wissen nicht was man machen sollen.
00:14:52: So kommt es bei uns an.
00:14:54: Was bedeutet das denn jetzt diese Eckpunkte für die Energieberatenden?
00:14:59: Ja wir müssen uns erst natürlich alle immer ganz schlau machen und wir werden als Verband hier auch den Prozess weiter Begleiten.
00:15:05: wir werden hoffentlich auch in eine Verbändeanhörung mit reinkommen und dann nochmal unseren Kommentar abgeben dürfen.
00:15:11: Für mich ist es auch ein bisschen die Frage, wie genau diese EPPD Umsetzung dann noch tatsächlich ausgestaltet wird?
00:15:19: Weil da ja auch als Vorgabe den Energieeffizienz Experten oder beziehungsweise den Energieberatern, den Sachverständigen wie auch immer da auch spezielle Aufgaben noch zugewiesen werden.
00:15:30: Da muss man einfach sehen, wie dann die konkrete Ausgestaltung ist?
00:15:34: Da hätte man natürlich auch gerne Klarheit und eine Lösung, die unser Berufsbild dann auch weiterbringt, dass wir dann endlich mal ein gesichertes Berufs Bild kriegen.
00:15:42: Das muss man eben einfach sehen!
00:15:44: Ich denke für unsere Beratungstätigkeit als solche muss man halt jetzt diese Fakten in die Diskussion mit einbeziehen.
00:15:52: ich sehe aber nicht diese ganz grundsätzliche Änderungen.
00:15:57: Ich habe einschränkende Faktoren bei dem, was ich für die Heizung machen kann.
00:16:01: Die sind halt jetzt anders als vorher.
00:16:04: Ich hab' die Förderung, die Zeit lang noch konstant bleibt – das ist gut!
00:16:07: Ich sehe jetzt nicht den ganz großen Einschnitt in der Beratung.
00:16:11: Einfach generell wird's halt mehr Beratungsbedarf geben.
00:16:14: aber die Leute dann an uns rankommen können wir aufklären und die, die nicht kommen, an die müssen sich ja anders wie informieren oder halt unberaten dann ihre Entscheidungen treffen
00:16:25: Soweit die Einschätzung von GIH und DEN.
00:16:28: Bis Ostern soll ein Entwurf des GMG im Kabinett beschlossen werden, das neue Gesetz soll dann noch vor dem ersten Juli-Zw.A.
00:16:37: in Kraft treten.
00:16:38: Die kommenden Monate dürften also spannend werden!
00:16:42: Das war die sechsenvierzigste Ausgabe der Podcastgebäude Wende, in der es dieses Mal um die Eckpunkte zum neuen Gebäudemodernisierungsgesetz ging.
00:16:51: Für die Produktion dieser Podcastfolge ist Carolina Bergedeck zuständig.
00:16:55: Wenn Ihnen der Podcast gefallen hat, dann abonnieren Sie ihn doch.
00:16:58: Sie finden ihn auf allen Plattformen, auf denen es Podcast gibt unter dem Stichwort Gebäudewende.
00:17:03: Wir freuen uns natürlich auch über Likes und Kommentare.
00:17:06: Dann viel Dank fürs Zuhören und bis bald!
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